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Obersdorf mit Kumitz-Kirche und Grimming
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Obersdorf liegt im Hinterbergertal und ist eingebettet zwischen Dachstein, Grimming und Totes Gebirge in einer Art steinernen Schale aus Kalkstein, Korallenkalk und Riffkalk. Man findet an manchen Orten Versteinerungen (Feuerkogel, Schneckenalm) . An die Eiszeit erinnern die vorhandenen Hochmoore.
Ca. 600 nach Christi kamen die Slawen in unser Land. Noch heute zeugen viele Orts- und Flurnamen davon (z.B. Kumitz, Tauplitz, Rödschitz, Goseritz). Ihre Siedlungsform war der Weiler.
Das Gräberfeld von Krungl ist der sicherste Beweis für die Anwesenheit der Slawen.
Mitterndorf und Obersdorf sind in der nachfolgenden Bayernherrschaft entstanden.
Mitterndorf wurde als " Mittelindorf" 1147 n.Chr. erstmals urkundlich erwähnt.
Ein Saumweg, auf dem Salz nach Süden und Getreide nach Norden transportiert wurden, führte von Bad Aussee über den Radling durch Obersdorf weiter durch den
Pass Stein in das Ennstal in Richtung Süden.
Die Salzgewinnung spielte indirekt auch in Obersdorf eine Rolle, als zur Zeit Maria Theresias (1740 - 1780) viele Bauern ihre Wälder abgeben
mussten und ihnen dafür Servitutsrechte eingeräumt wurden. Diese wurden erst in den Jahren 1864-1872 in den sog. drei Regulierungsvergleichen schriftlich festgehalten.
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